Microsoft Deutschland entdeckt in zwölf Monaten fast 15.000 illegale Produkte

10/16/2006 12:45:56 PM (W. Europe Standard Time, UTC+01:00)

Microsoft Deutschland entdeckt in zwölf Monaten fast 15.000 illegale Produkte

Der am 1. Oktober 1999 etablierte Produktidentifikationsservice (PID) von Microsoft hat bereits mehr als 210.000 eingesandte und beschlagnahmte Produkte auf ihre Echtheit hin überprüft. Allein in den letzten zwölf Monaten wurden etwa 15.700 Produkte untersucht. Davon waren 94 Prozent nicht legal. Bei allen getesteten Produkten der letzten zwölf Monate lag der Anteil der Fälschungen bei 74 Prozent, 20 Prozent der Produkte waren manipuliert. Die am häufigsten betroffenen Microsoft-Programme waren Windows 2000, Windows XP und Microsoft Office 97. Es hat sich gezeigt, dass selbst neue System Builder-Versionen mit Echtheitszertifikat (COA, Certificate of Authenticity) bereits gefälscht werden. Partner, Händler oder Kunden, die eine Fälschung angeboten bekommen oder den Verdacht hegen, können dies dem PID unter http://www.microsoft.com/germany/piraterie/pirateriemelden.mspx mitteilen.

"Der vor sieben Jahren gegründete Produktinformationsservice hat wesentlich dazu beigetragen, die Sensibilität der Kunden gegenüber gefälschter oder manipulierter Software zu erhöhen," so Swantje Richters, Rechtsanwältin bei Microsoft Deutschland GmbH. "Durch die Aufklärungsarbeit konnten wir sowohl bessere Kenntnisse über die Echtheitsmerkmale unserer Produkte vermitteln, als auch über die Nachteile unechter Produkte für den Verbraucher informieren."

Softwarepiraterie schädigt Händler und Kunden

Softwarepiraterie schädigt ehrliche Händler, und Millionen von Konsumenten werden um ihr Recht auf ein legales, hochwertiges und sicheres Produkt betrogen. Microsoft schätzt, dass allein auf dem deutschen Markt jährlich über eine Million Rechner mit illegalen Windows-Lizenzen verkauft werden. Kunden bekommen schließlich keinen echten Gegenwert, sondern müssen oft auch noch Schadsoftware auf den Datenträgern mit der raubkopierten Software in Kauf nehmen.

Überprüfung durch den PID

Da die Sicherheitsmerkmale von Software kontinuierlich verbessert werden und Komplettfälschungen aufwendig sind, teilen mittlerweile viele unseriöse Anbieter Softwarepakete auf und verkaufen die Bestandteile einzeln als angebliche Lizenzen. Diese Piraterieform wird Produktmanipulation genannt. Bei bestehendem Verdacht eines manipulierten oder gefälschten Produkts hat Microsoft eine besondere Dienstleistung eingeführt. Kunden können die bedenklichen Produkte inklusive einer eidesstattlichen Versicherung sowie der Rechnungskopie an den Microsoft PID Service senden. In der Regel wird die Echtheit der Ware innerhalb von 24 Stunden überprüft. Erweisen sich die eingesandten Produkte als nicht rechtmäßig und liegen die genannten Unterlagen vor, können Kunden von Microsoft ein entsprechendes Original-Produkt erhalten. Es besteht jedoch kein Anspruch auf den Warenaustausch. Bei offensichtlich unrechtmäßigen Produkten wie zum Beispiel gebrannten CDs oder Sicherungskopien erhält der Einsender kein Original-Produkt.

Durch die regelmäßigen Produkttests schafft der PID qualifizierte Hinweise, die eine Grundlage für die Zusammenarbeit mit Polizei- und Ermittlungsbehörden bieten. Microsoft sieht in der engen Zusammenarbeit zwischen geschädigten Kunden, Unternehmen und Ermittlungsbehörden ein wichtiges Mittel, um Softwarekriminalität wirkungsvoll zu bekämpfen. Außerdem setzt Microsoft ein Maßnahmenpaket ein, das von einer gezielten Marktbeobachtung über Testkäufe bis hin zu Abmahnungen und in schwerwiegenden Fällen auch zu Klagen gegen Softwarebetrüger reicht.

Mehr Informationen zum Thema Piraterie gibt es unter http://www.microsoft.com/germany/piraterie.

[C#] Deutsche Feiertage automatisch berechnen

10/16/2006 9:45:16 AM (W. Europe Standard Time, UTC+01:00)

Huch, nach langer Zeit mal wieder ein richtig technischer Post ;-)

Damals, vor langer, langer Zeit, als die Dinosaurier noch gelebt haben, habe ich unter Delphi mal eine Klasse gebaut, die mir automatisch die deutschen Feiertage berechnet. Für ein projekt benötigte ich die gleiche Funktionalität wieder und habe die Klasse umgeschrieben in C#.

Eigentlich sollte die Benutzung selbst erklärend sein. Bei Fragen könnt Ihr diese auch gerne in den Kommentaren stellen.

Hier der Download:

GermanHolidayCalculator.zip (2,06 KB)

[openBC] Kart Fahren mit openBC

10/13/2006 2:49:38 PM (W. Europe Standard Time, UTC+01:00)

Tja, anfänglich war ich ja schon etwas skeptisch: Jetzt bekommst Du schon wieder Post über openBC für so eine doofe Gruppe, an der Du doch bitte teilnehmen sollst. Naja, nach einigem Hin und Her habe ich dann doch zugesagt, ist die Gruppe doch lokal eher in Hessen/Rheinland-Pfalz anzusiedeln, aber OK - also habe ich mich angemeldet.

Am letzten Montag war dann auch das erste Treffen dieser Gruppe, und da ich in der Nähe war, nahm ich auch teil. Zusammen mit 21 anderen tollkühnen Helden - teilweise sogar richtige Profis - nahm ich dann am Rennen teil: 10 Minuten Warmup, 15 Minuten Qualifying und 30 Minuten Rennen. Die Strecke war nicht allzu anspruchsvoll, doch hat es tierisch Spass gemacht, mal wieder Kart zu fahren (mein letztes Mal war vor ca. 2 Jahren in Kerpen).

Doch leider in der Mitte des Rennens passierte es: Kurve 2, die Anfahrt mit Vollgas, Gas wegnehmen nach links in die 160° Kurve einlenken und - zakk - hing ich mit meinem Kart an der Bande. Dumm nur, dass sich das kart sogar noch aufgestellt hat und mich gegen die Bande gedrückt hat. Ging zwar alles bis zum Ende des Rennens weiter, aber sonst war alles hin. Irgendwas hatte ich mir lädiert, wusste nur noch nicht so ganz alles einzuordnen: Seit heute (ja, ich schon früher zum Arzt gehen sollen) kenne ich die Diagnose: angebrochene Rippe...

Naja, in zwei Wochen steht das nächste Match auf der Kartbahn an: Aviconet gegen eine Mannschaft eines Kunden von uns. Bis dahin sollte alles wieder halbwegs in Ordnung sein... WIe sagt kaiser Franz so schön: Schau mer mal...